Mittwoch, 21. Mai 2008

Cyber Command

Die Air Force ist nicht nur für die Verteidigung des Luftraums und Weltraums zuständig. Sondern auch für den Cyberspace. Im vergangen Jahr wurde das Cyber Command gegründet. Das wünscht sich nun für seine Infokrieger ein Arsenal an Hacker-Tools und digitalen Angriffswaffen, um in den Netzwerken, Funknetzen und Telekommunikationssystemen auf dieser Welt einzudringen und die technische Überlegenheit sicherzustellen. Bei einen zukünftigen Krieg wird es als erstes um die Vorherrschaft in der Luft, im Weltraum und im Cyberspace gehen. Zu diesem Zweck hat nun das Air Force Research Laboratory (AFRL), die Entwicklung einer Dominant Cyber Offensive Engagement und Supporting Technology in Auftrag gegeben. 


Die Air Force arbeitet schon, an einem futuristischen Konzept eines Cyber-Fahrzeugs, das sich im Cyberspace ähnlich bewegen soll wie ein Flugzeug im Luftraum. Man soll es von überall starten und aus der Ferne wie eine Drohne steuern können. Sich wie ein Stealth-Bomber weitgehend unerkannt bewegen und agieren können um keine Spuren im Netz zu hinterlassen. Sich ständig neu bewerten und sicherzustellen, dass es nicht verfolgt oder zu einem Träger für die Cyberwaffen des Gegners wird. Wenn es erkannt wird oder in die feindliche Hände fällt, soll es sich selbst bei Bedarf zerstören können. Es soll auch über Waffen verfügen. Zum Beispiel Viren, Würmer und Mittel der Informationskontrolle.
Das Cyber-Fahrzeug muss über Jahre hinweg Gegner ausspähen und Informationen sammeln. Wo zB. Panzer stationiert sind, ob ein Bunker besetzt ist oder wo sich die militärischen und politischen Führer befinden und in Echtzeit zum Hauptquartier schicken. Dabei muss das Cyber-Fahrzeug zwischen den unterschiedlichen Netzwerken hin und herreisen können, ohne entdeckt zu werden. Das erfordert nicht nur eine permanente Überprüfung der Netzwerke, sondern auch eine ständige Selbstkontrolle oder gar ein Selbstbewusstsein?