Aus dem Soldaten soll ein kampfstarker, waffenstarrender Kämpfer werden, unterstützt durch rollende und fliegende Kampfroboter. Als solcher wird er in Zukunft, soweit möglich, eine Woche lang 24 Stunden täglich kämpfen können. Manipulationen der biochemischen Prozesse im Körper machen das möglich, dass er ohne Schlaf auskommt und zu ermüden. Zwar wird sich der Soldat in der Regel noch auf herkömmlichen Wege über den Mund ernähren, weil aber in Gefechtssituationen keine Zeit zum Essen bleibt, kann er mit den Ernährungspflastern (Transdermal Nutrient Delivery System TNDS) alle notwendigen Vitamine und Kohlenhydrate über die Haut aufnehmen. Möglicherweise werden die TNDS auch genutzt, um den Soldaten trotz des Kriegsstresses mit Amphetaminen und Endorphinen bei Laune zu halten. Die biologische Natur des Menschen soll für den Kampf optimiert werden. Dazu sollen Computerchips in das Gehirn der Soldaten implantiert werden.

Da geht es darum, eine Uniform zu entwickeln, die Soldaten gänzlich gegen ihre Umwelt abschirmt. Man setzt vor allem auf Nano-Technologie. Anstelle von schweren, unförmigen kugelsicheren Westen aus Kevlar, stellen sich die Entwickler eine Uniform mit speziellen Flüssigkeiten vor, die auf Magnetfelder reagiert und so ein Rüstungssystem formen, das sich weich wie normaler Stoff anfühlt, aber bei Beschuss hart und kugelsicher, zur stützenden Schiene bei Knochenbrüchen oder zur knüppelharten Schlagwaffe wird. Dazu ist das Material mit feinen Hohlfasern verwoben. In diesen Nanoröhrchen steckt ein Ferrofluid, zusammengesetzt aus magnetischen Teilchen. Die Partikeln sortieren sich neu, wenn zum Beispiel durch eine heranfliegende Kugel sich das Magnetfeld ändert.
Das Integrierte Exoskeleton aus künstliche Muskeln (elektroaktiver Polymere) geben dem Soldaten auf diesem Weg mehr Kraft, soll schwere Lasten tragen oder hohe Hindernisse überspringen können.
Sie wandelt Körperschweiß in Trinkwasser um. Winzige Röhrchen in der Innenschicht werden je nach Temperatur erwärmt oder gekühlt, so kann er damit problemlos auch in heissen und kalten Klimazonen kämpfen. Injiziert selbsttätig Medikamente und Nährsubstanzen und stillt Blutungen. Ein Display am Handgelenk informiert über den Gesundheitszustand (Blutdruck,Herzfrequenz, Körpertemperatur und Kalorienverbrauch) des Soldaten. Verletzungen werden vollautomatisch an das nächste Feldlazarett gemeldet. Die Energie wird aus den Bewegungen des Soldaten und einer Brennstoffzelle erzeugt. Die zur Computer, Sensoren, GPS und Funkkommunikation nötigen Materialien werden direkt in das Gewebe der Uniform integriert. Sensoren im Helm oder in der Kleidung, soll den Soldaten warnen, wenn sich von hinten ein Feind anschleicht. Die Uniform schlägt Alarm wenn mit A-Atomar,B-Bio und C-Chemie Waffen angegriffen wird.
Sie kann sich an die Farben in der Umgebung anpassen. Wie bei einem Chamäleon, den Soldaten fast unsichtbar macht. Um dies zu erreichen, wird ein neuartiger Stoff verwendet, der zu den sogenannten “smart materials” bzw. “interactive textile” gehört: Das Material wird mit Nano Partikeln beschichtet, sie bestehen aus organischen Polymeren. Verbunden sind sie mit einer Ansammlung von mikromechanischen Sensoren. Steht der Soldat zB. vor einer roten Wand, registrieren dies die rückwärtigen Sensoren. Sie melden die Farbe an die Nano Partikeln und diese geben das rote Licht ab: Der Betrachter sieht nur die Wand, nicht mehr den Soldaten.
Der Helm ist Kugelsicher. Bietet Laserschutz. Das Visier kann zum Bildschirm werden und dem Soldaten zB. Landkarten oder Ziele zeigen. Eine Zoomkamera holt auch 1000 Meter entfernte Feinde in Porträtgröße auf den Bildschirm. Und damit der Einbruch der Dunkelheit den Einsatz nicht stoppt, verwandelt sich das Helm-Visier dann in ein Nachtsichtgerät. Diese Vision einer Zukunftsuniform soll eine unbegrenzte Lebensdauer haben.




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