Dienstag, 24. Juni 2008

Kur

Bin ab Morgen 3 Wochen auf Kur.
Zur Entschlackung von Geist und Körper.


Montag, 23. Juni 2008

Robonauten die Astronauten der Zukunft

Wenn die Robonauten mit einer Rakete ins All starten. Schlägt vielleicht auch ihre Herzen aus Metall, Plastik und Elektronik höher. Die Zukunft im All gehört auf jeden fall ihnen.


Bild: Justin ist der aktuelle Favorit am DLR für diesen Jop


Roboter haben, was die Raumfahrt angeht, einen klaren evolutionären Vorteil gegenüber dem Menschen. Der Mensch kann sich nur durch Gentechnik an den Weltraum anpassen. Roboter dagegen machen unaufhaltsam Fortschritte. Sie werden immer intelligenter, mobiler und verbessern ihre sensorischen Fähigkeiten. Irgendwann einmal werden die Roboter den Menschen im All ablösen. Denn die Reise ins All ist für uns Menschen äußerst beschwerlich und gefährlich. Dafür wurde am Instituts für Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen Justin entwickelt. Justin kann schon mit seinem multisensoriellen Kopf, der mit Stereo-Kameras, Laserscanner und Lichtschnittprojektor ausgestattet ist, durchsichtige Gläser erkennen und greifen, Flaschen öffnen, Getränke einschenken oder schwere Wasserkästen heben.


Bild: Diese neue Hand besteht aus fünf Modular aufgebauten Fingern mit jeweils vier Gelenken und drei Freiheitsgraden und ist dennoch klein und leicht. Sie sollen zupacken, aber mit Gefühl. DLR



Bild: Das ist der Robonaut von der NASA. Der Arbeitskollege von Justin


. Dazu noch das passende Buch: Robots in Space ,gibt es leider nur in Englisch

AUTOMATICA Internationale Fachmesse für Robotik und Automation in München

Sonntag, 22. Juni 2008

Reliable Replacement Warhead


Bild: Hier wird gerade eine Peacekeeper Atomrakete mit Mehrfachsprengköpfen bestückt.


Reliable Replacement Warhead, das bedeutet zuverlässiger Austausch-Sprengkopf.

Die US-Regierung möchte neue Atomsprengköpfe entwickeln lassen, um das Arsenal aus den Zeiten des Kalten Krieges zu ersetzen. Die alternden Sprengköpfe müssten ausgetauscht werden, weil sie sich nicht mehr warten ließen. Ab 2012 sollen die neuen Sprengköpfe zum Einsatz kommen, die seien dann widerstandsfähiger und zuverlässiger, weil die Gefahr geringer sei, dass sie versehentlich detonierten. Das Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien wird wahrscheinlich die neuen Sprengköpfe bauen.



Samstag, 21. Juni 2008

Sparen mit Sparlampen

Tauscht eure Glühbirnen zu Hause durch Sparlampen aus. Euren Geld zu liebe.



Freitag, 20. Juni 2008

Space Based Laser


Zu den begehrtesten Weltraumwaffen des Pentagon gehören Hochenergie-Laser. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist die praktische Anwendbarkeit von raumgestützten Lasern (Space Based Laser) jedoch noch sehr begrenzt. Das Hauptproblem ist in erster Linie die Erzeugung der gewaltigen Mengen an Energie im All, die für einen effektiven Einsatz nötig wären. SBL ist bereits in der Entwicklungsphase. SBL soll nachweisen, das es mit einem Weltraum stationierten Lasersystem technisch möglich ist, ballistische Raketen bereits in der Startphase abzufangen und zu zerstören. Aber der erster Testschuss steht noch in den Sternen.



Bild: 10 m Kampfspiegel des SBL


In der Zukunft sollen dann die Kampflaser mit Raketen in den Weltraum geschossen werden. Von dort aus könnten sie, wenn alles funktioniert , feindliche Satelliten zerstören oder anfliegende Raketen mit atomaren Sprengköpfen zur Explosion bringen. 

Der Langzeitplan des US Space Command ist die Kontrolle des Weltraums. Das bedeutet die Fähigkeit, den Zugang zum Weltraum zu gewährleisten, Operationen im Weltraum ungehindert durchführen zu können und nötigenfalls die Weltraumnutzung durch andere zu unterbinden.


Donnerstag, 19. Juni 2008

Raster-Elektronen-Mikroskop hat Platz auf einen Chip

NFAB ist eine wissensbasierte Gesellschaft die ein Raster-Elektronen-Mikroskop (Scanning Electron Microscope SEM) entwickelt haben, das auf einen Chip Platz hat. Das viermal stärker ist als heutige SEM s. Die besten SEM s haben eine Aulösung von 0,05 Nanometer. Das neue hat 0,01 Nanometer.


Mittwoch, 18. Juni 2008

Roadrunner der schnellste Computer der Welt

Der Supercomputer steht in dem Los Alamos National Laboratory in News Mexico (USA). Mit 1,026 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde knackte der Neue die Marke von einem Peta-Flop (1 Peta-Flop = 1.000.000.000.000.000 Rechenoperationen pro Sekunde). Hergestellt wurde die neue Maschine vom amerikanischen Computerkonzern IBM, Abnehmer ist einmal mehr die amerikanische Regierung. Eingesetzt wird er zur Entwicklung von nuklearen Waffen. Er soll zuallererst die Geschehnisse in den ersten Sekundenbruchteilen einer Atomexplosion simulieren. Des Weiteren soll überprüft werden, ob das alternde Nuklearwaffenarsenal der Vereinigten Staaten noch zuverlässig ist.

Die Forscher am Los Alamos verwendeten die PetaVision Sofware um ein Modell des menschlichen visuellen Kortex auf dem Roadrunner Supercomputer, das sind  mehr als 1 Mrd. Neuronen und Billionen von Synapsen laufen zu lassen. Dieser Computer beschleunigt auch das Blue Brain Projekt.

Auch die nächste große Barriere ist schon in Sicht: Eine Trillion Operationen in der Sekunde, ein Exaflop. Im Jahr 2019 soll diese Grenze erreicht sein.


Dienstag, 17. Juni 2008

RobotCub

Im Projekt RobotCub entwickelt man einen kindlichen Roboter, der seine Umwelt selbst erkunden und aus Erfahrungen lernen soll. Er wird die Größe eines zweijährigen Kindes haben und sowohl krabbeln als auch sitzen können.




Die EU fördert mit 8,5 Millionen Euro die Entwicklung eines Humanoiden Roboters. Steuerungssoftware und Hardwaredesign werden unter der General Public Licence veröffentlicht. An der Kollaboration unter Federführung der Lira Labs der italienischen Universität Genova wirken zehn weitere europäische Forschungseinrichtungen mit.


Zehn Exemplare (Materialkosten: je 50 000 Euro) sind insgesamt geplant. Einige von ihnen werden in einer Art Roboter krabbel Stube hausen, wo sie übers Internet auch anderen Fachleuten kostenlos zugänglich sind. Gastforscher können sogar eigene Programme in die Elektronenhirne der Roboter laden. Das Konsortium räumt sie dafür leer bis auf Motorik und Sinneswahrnehmung. Ihre Persönlichkeiten werden an einem sicheren Ort zwischengespeichert. Dann stehen die Roboter für Fremdversuche aller Art bereit. Die Stromversorgung und die gesamte Rechenleistung befinden sich dagegen außerhalb und werden per Kabel dem Robotersystem zur Verfügung gestellt. Die Experimentatoren sollten nämlich keine Beschränkungen hinsichtlich des Betriebssystems oder der Prozessorarchitektur bekommen. Die Trennung von Körper und Gehirn.

RobotCub soll im Stande sein, aus dem Sitz los zu krabbeln, seine Spielsachen zu ergreifen, in den Händen zu drehen und gelegentlich auch durch die Gegend zu werfen.

Sensoren in den feingliedrigen Fingern verleihen dem Roboter eine Art Tastsinn. Er hat Temperaturfühler und kann sein Gleichgewicht halten. Derart gerüstet, erforscht der Roboter seine kleine Welt. Er muss allein sehen, wie er darin zurechtkommt. Die Mechanik ist so ausgelegt, dass sie auch Stöße und Stürze verkraftet.

Das Projekt entsprang der Überzeugung, dass sich so etwas wie Verstand nicht von außen, als fertiges Programm, einhauchen lässt. Intelligenz kann nur entstehen, wo handelnde Wesen auf ihre Umwelt einwirken, sagt der Roboterforscher Giulio Sandini von der Universität von Genua, der das Vorhaben koordiniert. Sein Leitspruch: Intelligenz braucht einen Körper.


Zwei der wichtigsten Komponenten des RobotCub:


Augen:

.Am Polytechnikum von Mailand, das eine aus verschiedenen organischen Stoffen zusammengesetzte Retina entwickelt hat. Deren Farbwahrnehmung kommt der des menschlichen Auges sehr viel näher als die herkömmlichen auf Silizium basierenden Sensortechniken.


Gehirn:

.In der Anfangsphase wird das Denkzentrum des RobotCub noch mit der herkömmlichen Chip-Elektronik ausgestattet sein. Anschliessend soll ein mit tierischen Nervenzellen und Elektronik-Chip aufgerüstetes Hybridhirn die Schnittstelle zur Aussenwelt ersetzen.(www.robotcub.org).


Sonntag, 15. Juni 2008

Schwarze Löcher als Stromquelle nutzen ?

Wenn am 21. Oktober diesen Jahres der grösste Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Labor für Teilchenphysik (CERN) in Genf in Betrieb geht, könnten womöglich winzig kleine schwarze Löcher erzeugt werden. Diese kleinen schwarzen Löcher zerfallen aber in kürzester Zeit wieder.




Die beiden Physiker Horst Stöcker und Marcus Bleicher vom Institut für Theoretische Physik der Universität Frankfurt haben eine Erfindung zum Patent angemeldet, die sie Relikt-Reaktor nennen. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass Schwarze Löcher nicht vollständig zerfallen, sondern dass ein Relikt (Relic schlucken Materie und sind elektrisch geladen) davon zurückbleibt. Ein kleines aber stabiles Restloch. Dieses Relikt ließe sich im Beschleuniger einfangen und mit Materie füttern. Diese eingefangene Materie wird sofort in Hawking Strahlung umgewandelt. Diese Strahlung bräuchte man dann bloss in elektrischen Strom umzuwandeln. Durch die Formel E=mc2 kann man ausrechnen, dass 10 Tonnen normaler Materie (z.B. Sand,Wasser,Abfall) ausreichen würde, um den Weltjahresverbrauch an Energie zu erzeugen.